The Men in Black

Michael Broszeit

broszeit@themeninblack.de

Erinnert sich noch jemand an die neue deutsche Welle?!? Genau als diese akustische Ursuppe nach Deutschland schwappte, war die musikalische Geburts-stunde von Michael.

Es begann mit der Schulband „Klaustrophobie“ die, wie der Bandnameschon unschwer erkennbar macht, eben dieser NDW zugeordnet werden konnte. Mit deutsch-sprachigen Eigenkreationen der etwas, nun ja wie soll man sagen, merkwürdigeren Art, konnten die ersten Erfolge gefeiert werden. Nahtlos ging es über in die Combo mit dem eigentümlichen Namen „Plantea“. Das Programm bestand erneut aus Selbstkomponierten, aber auch erstmalig wurde Klassik-Rock-Material in das Set aufgenommen.

Mit „Stonehenge“ wechselte Michael dann vollständig in die Cover-Rock Schiene. Von 1986 bis 1991 konnte sich diese Band bei etlichen Gigs im Großraum Osterode, Northeim, Hildesheim und Seesen viel Erfahrung und noch mehr treue Freunde erspielen.

Nach gut 5 Jahre war aber auch diese Band wieder Geschichte und es galt zu neuen Ufern aufzubrechen. Aus dem 2 Mann starken „Stonehenge“-Restbestand, bestehend aus Jörg Kiwitt und Michael, wurde 1991 mit Hilfe einer neuen Technologie der Grundstein für ein damals völlig neues Bandkonzept gebaut. Midi sei Dank, war man kurzfristig in der Lage mit nur 2 Mann eine komplette Band auf die Bühne zu zaubern (heute macht das im Übrigen nahezu jede Top-40-Band). Was als Überbrückungshilfe vorgesehen war, bis man wieder geeignete Mit-Musikergefunden hatte, entwickelte damals ungeplant eine Eigendynamik, die das Duo incl. dieser Band in the Box sogar auf einige große Konzerte brachte, auf denen man sich locker auch mit gestandenen „Voll“-Bands messen konnte. Die Formation „Heartlight-Radio“ (1991-1999) wuchs dann, angestachelt durch die erfolgreichen Gigs, schnell zu einer 6-köpfigen Showtruppe, die mit zahlreichen Auftritten und einem abwechslungsreichen Programm, so manche Party zur rauschenden Ballnacht gewandelt haben.


Berufsbedingt hieß es ab 1999 für Michael dann musikalisch ein bisschen kürzer zu treten. Ein kurzes Intermezzo bei der Hannoveraner Band „Bad Guys Rocking“ und ein kleines musikalisches Projekt mit einer Sängerin waren die einzigen nennenswerten musikalischen Ausflüge bis Ende 1995.


Die Band „General Daniels“ aus Seesen suchte eine neue Fachkraft am Mikrofon. Gesucht – Gefunden. Die Chemie stimmte sofort. Das Programm, purer Klassik Rock – passt auch. Ab dafür. 2,5 Monate nach dem ersten Vorsingen war der erste Gig in Rendsburg gebucht und in diesem Stile ging es bis Ende 2010 weiter.


Leider hat das Berufsleben wie so üblich seinen Rotstift gezückt und streicht Zeiten für das gemeinsame Musizieren unerbittlich zusammen. Musikalische Neuausrichtungen einzelner Bandmitglieder etc. Alles Gründe, die die Halbwertzeit einer Band immer stark reduzieren, und so war Michael ab Mitte 2010 bereits aktiv auf der Suche nach einer neuen Rock/Pop-musikalischen Heimat. Das Bewerben und das Vorstellen bei neuen Bands ist schon eine äußerst interessante Sache. 9 Monate bei 9 Bands, das ist schon eine Herausforderung, speziell für das Navigationsgerät das ja die unterschiedlichsten Mucke-Räume finden muss. Einzig nennenswertes Resultat ist eine Zusammenarbeit mit der Braunschweiger Band „Run4Cover“, die aber aufgrund einiger Zeitprobleme dann doch keine Überlebenschance hatte.


Watnun ?!? Unverhofft kommt oft. Nach einem Aushilfsjob am Mikro bei der Band „UpInPub“ wurde durch Zufall Fidi aufmerksam auf Michael und nach einem kurzen Telefonanruf war ein Probe-Üben fest. Was soll man sagen. Deja Vue; Gesucht – Gefunden. Die Chemie stimmte auch hier sofort. Das Programm, purer Klassik Rock – passt auch.


Ab November 2011 ist Michael zuständig für den Gesang bei „Men in Black".